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Die Rübeländer Tropfsteinhöhlen

Die beiden Tropfsteinhöhlen nahe des Ortes Rübeland gehören bereits seit dem 16. Jahrhundert zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten des Harzes und werden mit Fug und Recht als „eindrucksvolle Naturwunder“ tituliert. Als spannender Entdeckungsort für die ganze Familie erleben Sie hier die faszinierende Bergwelt einmal von innen und behalten die Wunderwelt aus Stalagmiten und Stalaktiten gewiss noch lange in Erinnerung. Wandeln Sie in der weltbekannten, schon fast mystisch anmutenden Baumannhöhle auf den Spuren berühmter Besucher wie Johann Wolfgang von Goethe oder bewundern Sie die riesigen Hohlräume und die Kristallkammer der Hermannshöhle.

Anfahrt und Preise

Die Rübeländer Tropfsteinhöhlen liegen im Ortsgebiet der Stadt Oberharz am Brocken und sind lediglich einen Katzensprung von Werningerode entfernt. Mit dem Auto benötigen Sie etwa 10-20 Minuten und auch der Öffentliche Nahverkehr (Bus) bringt Sie quasi direkt vor den Eingang. Erwachsene zahlen für das Erlebnis 8,50 Euro Eintritt, Kinder bis 16 Jahre 5,50 Euro, Kinder unter vier Jahren dürfen kostenlos hinein und Familien von zwei Erwachsenen sowie bis zu drei Kindern entrichten 25 Euro.

Geführte Touren mit vielerlei Highlights und atemberaubenden Bildern

Die Eintrittskarten berechtigen zum Eintritt in die Höhle inklusive einer reizvollen 50-minütigen Führung mit erfahrenen HöhlenführerInnen, die je nach Besucheraufkommen stündlich oder halbstündlich starten. Eine Erkundung der Höhlen auf eigene Faust ist leider nicht möglich. Doch gerade mit den Informationen und Ortskenntnissen der Guides werden Sie alle Highlights erleben und gleichzeitig eine Menge über die Entstehung, Geschichte und die Besonderheiten der unterirdischen Grotten erfahren.

Die Baumannhöhle verfügt über ein breites Repertoire an verschiedenen Hohlräumen. Hinter nahezu jeder Biegung wartet gewissermaßen eine neue magische Welt, wie etwa die von Stalagmiten geprägte Leuchterschlucht, der prächtige, 2500 Quadratmeter große Goethesaal mitsamt Naturbühne oder die von Stalaktiten zerklüftete Säulenhalle.

Auch die nur 5 Minuten Fußweg entfernte, etwas später entdeckte Hermannshöhle ist ein imposantes Naturspektakel. Wenig Tropfsteinhöhlen in Deutschland gelten als so intakt und ursprünglich – und im Vergleich zur Baumannhöhle sticht sie vor allem mit noch tieferen Schluchten hervor. Gleichzeitig ist die Höhle bekannt für ihre außergewöhnliche Population von faszinierenden Grottenolmen, die Anfang des 20. Jahrhunderts von Slowenien in den Harz übergesiedelt wurden.

Verbinden Sie eine Besichtigung mit weiteren Aktivitäten

Aufgrund der direkten Lage am Harzer Hexenstieg lässt sich ein Besuch übrigens auch ganz vortrefflich mit einer ausgedehnten Wanderung durch die wunderschöne Natur der Harzer Bergbauregion vereinbaren. Detaillierte Informationen finden Sie hier . Die Rübeländer Tropfsteinhöhlen sind Teil der 4. Etappe (Nordvariante).

Außerdem finden in vor allem im Goethesaal der Baumannhöhle regelmäßig hochwertige Kulturevents und andere Veranstaltungen für Erwachsene und Kinder statt. Es lohnt sich auf jeden Fall hier nachzuschauen, ob während der Zeit Ihres Besuchs im Harz ein Event angeboten wird.

Fazit

Egal ob Sie alleine, als Pärchen, mit Freunden oder mit der Familie unterwegs sind: Die Baumann- und die Hermannshöhle sind jeden Besuch wert. Sie gehören zu den absoluten Highlights in der Harz-Region und sorgen für staunende Momente sowie Bilder und Erinnerungen, die noch lange im Gedächtnis bleiben.

Wichtige Hinweise: Die Hermannshöhle macht vom 15. November bis 31. März Winterpause, die Baumannshöhle ist in den Zeiträumen 01.-14. April sowie 01.-14. November geschlossen.

In der Höhle herrschen das ganze Jahr über etwa acht bis neun Grad Celsius. Aufgrund der Temperaturen und der Bodenbeschaffenheit werden warme, bequeme Kleidung und festes Schuhwerk empfohlen. Menschen mit stark eingeschränkter Mobilität (vor allem Rollstuhlfahrer) können aufgrund der vielen Stufen und Treppen leider nicht an den Führungen teilnehmen.